Die Wahl: Angst oder Liebe

Ich will nicht behaupten, dass diese Gefahren nicht real waren oder sind. Aber es scheint mir bemerkenswert, dass der Kapitalismus stets das Bedürfnis verspürt, sich die Mittel für seine unmittelbar bevorstehende Zerstörung auszudenken oder sogar zu erzeugen.

David Graeber: Schuld. Die ersten 5000 Jahre. München: Goldmann, 2014, S. 457
Die letzten Minuten eines transformierenden Filmes: Zeitgeist

Für manche Menschen zeigen sich Risse im System. Nach dem radikalen Zusammenbruch einer über viele Jahre aufgebauten Existenz unterziehen sie ihr Leben einer kritischen Analyse. Für sie tauchen unweigerlich folgende Fragen auf: Was war bisher mein Lebensinhalt? Und wie mache ich von hier aus weiter? Fragen dieser Art sind Kennzeichen eines Bardo, eines Zwischenzustandes. Für manche ein Segen, für andere ein Fluch – zu Hause bleiben, kaum sozialer Kontakt, kein Ausgehen. Stattdessen Stillstand und Einkehr in den eigenen vier Wänden.

Gut möglich, dass sich während dieser schwierigen Zeit (die für andere wiederum gar nicht schwierig ist) viele Menschen mit Hilfe von Apparaten der Massensuggestion ablenken – und abschalten, indem sie einschalten. Allerdings stimmen mich zufällige Begegnungen wie die im folgenden beschriebene hinsichtlich der kritischen Rezeption von Massenmedien eher optimistisch: Als wir heute im Wald spazieren gingen, trafen wir eine Familie mit zwei Kindern. Ich hatte eine leere Bierdose vom Waldboden aufgehoben und mitgenommen und trug sie in der Hand. Ob dies die Dose sei, die dort hinten gelegen ist, fragte der Mann und wies dabei in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Ich bejahte und erfuhr, dass sie eben diese Dose auf dem Rückweg nach Hause mitnehmen wollten. Der Mann war überrascht und angetan, dass ich mit bloßen Händen… und gar keine Angst wegen Viren und so… und ich so, “was soll denn schon sein?”, und er so, “schön! es freut mich, dass andere auch so denken”, und ich so, “ich mich auch, sehr sogar, bis bald im Wald!”


Wenn die Masken fallen

Was sich jetzt zeigt, sind die wahren Verhältnisse der Gesellschaft. Ich erlebe Menschen, die sich an die neuen Verordnungen halten. Andere, die das nicht tun. War das nicht immer so? Ja. Doch noch nie war für mich so deutlich zu sehen, wie stark die Bevölkerung polarisiert ist. Und: wie kindisch sie reagiert. Noch nie war so deutlich, wie sehr Geschichtsvergessenheit, Autoritätshörigkeit und Berufsidentität imstande sind, persönliche Urteilskraft und kritisches Denken außer Kraft zu setzen. In den meisten Fällen ist das vollkommen natürlich, weil viel auf dem Spiel steht. (Tut es das nicht immer?) Es gibt stets die offiziell akzeptierte Meinung, und es gibt die eigene Meinung. Schließlich gibt es die Meinung, die als die eigene ausgegeben wird, weil sie am ehesten akzeptabel ist. Wir wissen nie, was wirklich in den Köpfen unserer Mitmenschen vor sich geht. Wir wissen nur, was sie vorgeben zu denken. Ob das ihre eigentliche Meinung ist oder nur die gesellschaftlich akzeptierte Haltung, wissen wir nicht. Im Gespräch mit anderen spielt die Macht von Gruppenzwang und der Druck, als zurechnungsfähig, vernünftig und ja, brav (!) gelten zu wollen, eine entscheidende Rolle. Was sage ich, und wem sage ich was?

Mehr noch als sonst fällt es schwer, die widersprüchlichen Geschichten im eigenen Oberstübchen einer kritischen Analyse zu unterziehen. Ist es gesund, den Massenmedien blinden Glauben zu schenken? Wird die Corona-Gefahr überschätzt während sie vor einem Monat noch unterschätzt wurde? Wird Europa sich am chinesischen Modell orientieren und umfassendere Überwachungs- und Kontrollmechanismen einsetzen?

Fragen wie diese beschäftigen mich.

  • Warum muss die gesamte Bevölkerung in Hausarrest? Wäre es nicht sinnvoller, gefährdete Gruppen wie Ältere oder immungeschwächte Personen zu schützen und eventuell auf faire Weise und mit voller Unterstützung staatlicher Einrichtungen zu isolieren, ohne das gesamte Wirtschaftssystem lahmzulegen?
  • Wie viele Menschen sind denn nun tatsächlich betroffen, genauer: wieviele Menschen sterben mit und wieviele sterben wegen des Coronavirus? – wir wissen es nicht! – aber das chinesische Modell von Überwachung, Sozialkredit und Ausschlussverfahren scheint das unsichtbare Böse erfolgreich eingedämmt zu haben.
  • Werden nun in Europa die bürgerlichen Freiheiten ebenfalls schrittweise aufgegeben, wie dies in einem 2010 erschienenen Dokument mit dem Titel Scenarios for the Future of Technology and International Development beschrieben worden ist?
  • Liegt hinter dem Vorwand, durch gesetzliche Verordnungen Sicherheit und Schutz (wenn schon nicht Gesundheit!) zu gewährleisten die Absicht, das demokratische System durch ein technokratisches System zu ersetzen, das sich durch soziale Distanz, künstliche Intelligenz und automatisierte Algorithmen kennzeichnet?
  • Werden bestimmte Verordnungen, Gesetze und Maßnahmen auch in Zukunft beibehalten mit der Begründung, so etwas wie „Corona“ dürfe niemals wieder geschehen? Eine kurze Einführung in die Strategie des totalitarian tiptoeing: Sämtliche Gesetze zur Beseitigung des Zinswuchers (DIDMCA 1980) wurden beibehalten, nachdem es gelungen war, die Inflation in den Griff zu bekommen; Intensivierung der Kontrollen auf Flughäfen und Erweiterung von Befugnissen der Sicherheitsdienste wird seit 9/11 als gegeben hingenommen; Installierung von Überwachungskameras und erhöhte Zahl von Einsatzkräften wird nicht wieder aufgehoben, nachdem Megaevents wie Olympia und Weltmeisterschaften vorbei sind.
  • Stimmen die Stimmen oder spinnen die Stimmen, die vor der digitalen, bargeldlosen, atomisierten Gesellschaft warnen, vor new world order und deep state?
  • Die Frage nach den Interessen scheint in solchen Fällen immer aufschlussreich zu sein: cui bono – wem nützt es? Wer zieht Nutzen aus der derzeitigen Lage? Wer profitiert von der Panik? Und wer profitiert in absehbarer Zukunft davon, dass das Weltwirtschaftssystem zerbröckelt? Wer hat Interesse daran, dass bestimmte Stimmen ungehört bleiben, dass Medienberichte vereinheitlicht und Andersdenkenden der Saft abgedreht wird? Wer profitiert, wenn der Staat während der Ausnahmesituation die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen muss?
  • Wenn die Weltgesundheitsorganisation wirklich an der Gesundheit aller Menschen interessiert ist, warum wird statt an einer Impfung gegen ein spezifisches Virus dann nicht an einem Präparat für die Unterstützung und Stärkung des Immunsystems gearbeitet? Und welche Rolle spielen dabei WHO, GAVI, Big Pharma (GlaxoSmithKline und Pfizer) sowie die Bill & Melinda Gates Foundation?
  • Was, wenn an unsere Solidarität und an unser Mitgefühl mit der älteren Bevölkerung appelliert wird, um psychopathischen Eliten zu ermöglichen, drakonische Maßnahmen zu setzen und jene Teile der Bevölkerung abzustrafen, die sich nicht an die Notstands-Spielregeln halten? Hierzulande patroullieren zwar noch keine Soldaten und geben Warnschüsse ab, damit die Leute zu Hause bleiben. Doch sozialen Druck auf „Ausreißer“, „Asoziale“ lässt sich auch hier spüren, sprich: Dämonisieren und Lächerlichmachen von Andersdenkenden gibt es wohl. Ja, hatten wir das nicht schon mal. Nein, nicht in dieser Form.

Der Großteil der Bevölkerung wird solche Gedankengänge nicht weiter verfolgen und schon gar nicht wagen, die eigenen Befürchtungen offen auszusprechen, um nicht als Spinner dazustehen. Doch wenn ich selbst sage was ich wirklich denke, gebe ich dem Anderen die Gelegenheit, das Gleiche zu tun. Die freie Meinungsäußerung ist gefährdet, wenn Menschen nicht mehr kritisch Stellung beziehen können, ohne als Spinner, Asoziale oder Verschwörungstheoretiker denunziert zu werden. Die öffentliche Meinung zu steuern, indem die vom Mainstream abweichenden Ansichten lächerlich gemacht werden und sozialer Druck erzeugt wird, um Systemkritiker und Freidenker unglaubwürdig erscheinen zu lassen, war schon immer Teil repressiver Systeme. Wie repressiv das System wirklich ist, merkst du erst, wenn du dich rührst. Die Fesseln spürst du nur, wenn du dich bewegst.

Während sich die Planetarische Arbeitsmaschinerie (PAM) und somit das persönliche Hamsterrad langsamer drehen, wird nicht nur die Luft klarer, sodass der Himalaya wieder vom Punjab aus sichtbar wird. Klarer wird auch, woran es bisher im Leben im Leben mangelte und was wirklich wirklich wichtig ist. Alles liegt daran, wie wir als Gesellschaft diese Zeit nutzen. Davon hängt die Zukunft dieser Gesellschaft ab. Bemühen wir uns, zu einem einfühlsameren, geduldigeren, verständnisvolleren Menschen zu werden oder überhören wir den Ruf nach Veränderung? Nehmen wir die Chance wahr, um einen tief greifenden Systemwandel zu verwirklichen?

Meiner Ansicht nach gelingt dies nur über persönliche Transformation. Das scheint nur auf den ersten Blick ein Umweg zu sein. In gewisser Weise ist es ein Umweg – und dabei der einzige Weg! Vertraue darauf, dass sich durch innere Transformation die Gesellschaft verändert, auch wenn dies noch so langsam geschieht.


Nutze die Zeit und erkenne dich selbst


Transformation is
when the worst thing that ever happened to you…

becomes the best thing that ever happened to you.

Joe Dispenza in ‚Reconnect‘

Arbeit und Wohlstand

Es mag sein, dass Menschen sich über Kurzarbeit freuen, weil sie bereits zu Beginn des Jahres vorhatten, ihr Pensum um einige Stunden zu reduzieren bzw. Teilzeit zu arbeiten. Die Übereinkunft, von zu Hause aus arbeiten zu können, sprich: Home Office, ist auch für einige aus meinem Freundeskreis eine willkommene Abwechslung. Trotzdem: Die momentanen Einschränkungen stellen für viele Menschen zweifellos eine enorme Belastung dar. Die eigenen Werte und die Bedeutung eines „guten Lebens“ müssen reflektiert werden. Es drängt sich die Frage auf, was Wohlstand, was Wohlbefinden und was Zufriedenheit bedeutet. Es bedarf einer grundsätzlichen Neuorientierung dessen, was Gemeinschaft heißt und in welcher Form von Gesellschaft wir leben möchten.

Familie und Beziehung

Wie wichtig die lebendige Gegenwart eines Menschen ist, wie wichtig persönliche Gespräche und gemeinschaftliche Zusammenkünfte sind! All das wird offenbar. Welch großartige Gelegenheit, all die Menschen wertschätzen zu lernen, die jetzt nicht bei uns sind. Zu sehen, was sie für uns tun. Eine Bestandsaufnahme der Beziehung zu Familie und Partner, zu unseren so genannten „Liebsten“… welcher Natur waren die Beziehungen? Das alles zeigt sich jetzt. Ging es um die Frage: „Was springt dabei für mich raus?“ War es nur ein Egotrip? Oder ein aneinander vorbei leben?

Erfolg und Reichtum

Was verstehen wir unter Erfolg? Wie reich ist der Einzelne: das interessiert uns, wenn wir jemanden als erfolgreich wähnen?! Diese materialistische Sichtweise erscheint trivial, armselig, banal, ja vulgär, sobald wir den zugeschriebenen Wert des angesammelten Reichtum hinterfragen. Statt einer plumpen Bestandsaufnahme der akkumulierten Geldeinheiten lässt sich fragen: Wie kam der Mensch zu so viel Geld? Wie verwendet diese Person ihren Reichtum? Nicht: wieviel hat sie gebunkert, sondern: wieviel hat sie gegeben und geteilt, wem hat sie geholfen, wieviele Menschen hat sie unterstützt, welche Projekte hat sie finanziert? Wen hat sie im Lauf ihres Lebens auf positive Weise beeinflusst? Das erinnert mich an die Big Men, die auf Melanesien und Polynesien beheimateten einflussreichen Häuptlinge von Stammesgesellschaften. Zuerst 1958 vom Anthropologen Marshall Sahlins beschrieben, erwirbt sich ein Big Man seine Reputation nicht aufgrund der Menge seiner Besitztümer, sondern durch seine vielschichtigen sozialen Bindungen und seine Fähigkeit zu teilen und zu schenken.

Wird weiterhin die schweigende Übereinkunft bestehen, dass Geld, Einfluss und Ruhm persönlichen „Erfolg“ konstituieren? Wird die Gier weiterhin nicht nur zulässig sondern sogar geil (ja, leider!) sein? Wird der Fortschrittsglaube, die Jagd nach unbegrenztem Profit und das Dogma des unendlichen Wirtschaftswachstums auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen in Zukunft noch als vollkommen akzeptabler Selbstzweck angesehen? Oder finden wir eine Rückkehr zum menschlichen Maß, wie es Ernst Friedrich Schumacher in Small is Beautiful (1973) beschrieben hat?

Werte statt Konsum

Man muss nicht nur über den Tellerrand blicken,
sondern auch darunter.”

James

Die Vorstellung, dass der Mensch dem Menschen ein Wolf sei – homo homini lupus – zwingt uns heute ein Kosten-Nutzen-Denken auf, das auch vor der entsprechenden Analyse unserer Mitmenschen nicht halt macht. Die Idee wird auch von vielen dazu verwendet, ihren persönlichen Zynismus im Hinblick auf moralische Skrupel der Anderen zu rechtfertigen. Mit anderen Worten: Wir halten grundsätzlich nicht viel voneinander. Und wir sind vertraut mit der Vorstellung des homo sapiens als Virus, der den Planeten Erde infiziert. Wir sehen uns nicht als Teil der Natur, weder auf individueller noch auf kollektiver Ebene. Francis Bacon hat bereits im Jahre 1620 die zunehmende Entfremdung des Menschen von der Natur in seinem philosophischen Hauptwerk Novum Organum beschrieben. Die Natur wird vom Menschen erobert und beherrscht. Für wissenschaftlichen Fortschritt wird die Natur mittels industrieller Mittel auf die Streckbank gespannt, um ihre Geheimnisse auszupressen und sie durch Umgestaltung für den menschlichen Hunger nach Wohlstand und Wissen auszubeuten. Menschen werden dadurch ebenfalls bloßen Instrumenten reduziert, die von einer mächtigeren Klasse von Menschen regiert, erforscht und ausgebeutet werden. Diese Entwicklung der Nutzbarmachung und Umgestaltung der menschlichen Natur für die eigenen Zwecke mündet dieser Tage in Transhumanismus.1

Das mag eine stark vereinfachte Darstellung sein. Und natürlich gibt es niemals bloß Schwarz und Weiß. Soviel ist klar. Wenn der Umgang mit den Paradoxien meines Lebens mich eines gelehrt hat, dann die Tatsache, dass scheinbare Gegensätze stets einen gemeinsamen Ursprung haben. Die Welt ist viel zu komplex, als dass sie in Schubladen-Denken begriffen werden könnte. Systemische Zusammenhänge können nur mit Hilfe systemischen Denkens untersucht und verstanden werden. Das bedeutet, aus gewohnten Denkmustern auszusteigen. Es bedeutet, der Nutzung einer Sache mehr Bedeutung beizumessen als ihrem Besitz. Es bedeutet auch, im Gegenüber nicht den Wolf zu sehen, um den eigenen Egozentrismus zu rechtfertigen und zu zementieren. Und es bedeutet, auch wenn es für manch einen Schuldner noch so albern klingen mag, in der Welt etwas Anderes zu sehen als eine „Ansammlung potentieller Gefahren, potentieller Hilfsmittel und potentieller Handelsgüter“.2


Die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern. Die Zukunft ist ungewiss. Das Leben findet jetzt statt. Nutzen wir diese Zeit, um uns selbst zu erkennen, zu verstehen, was uns wirklich gut tut. Lasst uns diese Zeit nicht verschwenden. Lasst uns für uns wirklich DA sein. Versuche in deinem Alltag statt Angst, Apathie und Isolation viel mehr Mitgefühl, Verständnis, Solidarität zu kultivieren. Mach den ersten Schritt. Neue Werte ziehen herauf, verlass dich drauf! Halte einen Moment inne, um bewusst zu atmen, und jetzt stell dir die Welt in einem Jahr vor – und stell dir vor, was für ein Mensch aus dir geworden ist, wie du diese Zeit genutzt hast, und wie du wie ein Phönix aus der Asche …

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen.

Nelson Mandela

1 https://hesiodscorner.wordpress.com/2018/07/11/francis-bacons-conquest-of-nature/

2 David Graeber: Schulden. Die ersten 5000 Jahre. München: Goldmann, 2014, S. 406

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